Erfolg im Konfliktfall durch Wirtschaftsmediation

In Unternehmen treten verbreitet tiefgreifende Konflikte auf:

  • Langjährige Geschäftspartner zerstreiten sich nach vielen erfolgreichen Jahren.
  • Zwischen Gesellschaftern, Aufsichtsrat und Vorstand sind anscheinend unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten entstanden.
  • Auseinandersetzungen zwischen Leitungs- und Mitarbeiterebene lähmen die Firma.
  • Langwierige Unternehmensnachfolge-Konflikte gefährden den Bestand zahlreicher Unternehmen.
  • Streitigkeiten zwischen verschiedenen Unternehmen können existenzgefährdende Folgen haben.

 

Anstatt auf Vermittlung und konstruktive Einigung ausgerichtet zu sein, ist das Rechtswesen in Deutschland leider grundsätzlich streitorientiert. Alle oben beschrie-benen Konfliktfälle landen deshalb in der Regel wahrscheinlich früher oder später vor Gericht. Diese typische Vorgehensweise kostet meistens enorme Zeit und produziert hohe Kosten bei oft unbefriedigendem Ausgang. Im besten Fall wird bei Konfliktfällen im Unternehmensbereich eventuell noch ein Schlichter eingeschaltet.

Eine in Deutschland noch viel zu wenig beachtete wirksame Alternative zur juristischen Auseinandersetzung ist in vielen Fällen die Wirtschaftsmediation. Sie ist der kürzeste, kostengünstigste und tragfähigste Weg zur erfolgreichen Lösung der beispielhaft oben beschriebenen Konflikten - ein strukturiertes und bewährtes Verfahren zur zielorientierten Bewältigung vieler Auseinandersetzungen innerhalb einer Firma oder zwischen Unternehmen.

Eine erfolgreiche Wirtschaftsmediation ist in der Regel sehr anspruchsvoll und verlangt vom Mediator ein hohes Maß an Erfahrung, Empathie, Sachkenntnis, Psychologie, strukturierter Vorgehensweise, Geduld und Zielorientierung. In meiner Tätigkeit als praxisorientierter Wirtschaftsmediator verbinden sich diese Qualifikationen mit viel-seitigen beruflichen Erfahrungen.

Der größte Vorteil und Unterschied zu anderen Konfliktlösungsverfahren ist bei der Mediation die erfolgreiche gemeinsame Erarbeitung einer Win-Win-Situation durch alle Beteiligte. Die Strukturen und Techniken der Wirtschaftsmediation zielen auf eine sachgerechte und zukunftsorientierte Lösung, die den Interessen aller Parteien dient. Statt der rückwärts gewandten Frage, wer Recht hat, lenkt die Mediation den Blick nach vorn unter der Fragestellung: "Wovon profitieren die Parteien gemeinsam am meisten?"

Folgende Kriterien sprechen darüber hinaus für die Wirtschaftsmediation: 

Aussicht auf Erfolg
In rund 80 % der Mediationsverfahren haben die Parteien Erfolg und finden mit Hilfe des Mediators eine Lösung. Konflikte werden hierbei beseitigt, die vorher im Unternehmen als unmöglich zu handeln galten.

Kontrolle
Der Mediator bringt sein Know-How als Kommunikations- und Verhandlungsmana-ger ein, doch das Heft des Handelns behal-ten die Parteien in jedem Stadium des Verfahrens in der Hand. Sie allein entscheiden über den Ablauf, den Fortgang und das Ergebnis des gesamten Verfahrens bis hin zu der Möglichkeit, es jederzeit zu beenden.

Schnelligkeit und Flexibilität
Die Mühlen der Justiz mahlen langsam. In der Wirtschaftsmediation bestimmen Medianten selbst, wann, wie lange und wie häufig Sitzungen stattfinden. Und meist reichen eine überschaubare Anzahl von Terminen, um zu einer Einigung zu gelangen.

Übersichtliche und überschaubare Kosten
Mediatoren rechnen gewöhnlich nach Stundenhonoraren ab, so dass Sie die anfallenden Kosten stets im Blick haben. In vielen Fällen ist die Mediation dadurch kostengünstiger als die Alternativen: 

 Im Rechtsstreit fallen nicht nur Anwalts- und Gerichtskosten an, sondern auch der Aufwand involvierter Mitarbeiter, z.B. für die Rechtsprüfung und Erstellung von Schriftsätzen. Unternehmen, die Konflikte ignorieren, riskieren sinkende Motivation und Produktivität.

Akzeptanz
Eine Lösung, die die Parteien aktiv gesucht und gemeinsam gefunden haben, ist dauerhaft tragfähig und schafft ein neues Fundament für künftige Zusammenarbeit.

Diskretion

Gerichte tagen öffentlich – und häufig sitzen Journalisten auf den Zuschauerbänken. Die Wirtschaftsmediation hingegen ist ein nicht-öffentliches Verfahren, in dem Parteien und Mediator Vertraulichkeit vereinbaren.